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Unsere Wirbelsäule

So stark wie ein Leuchtturm und allen Stürmen des Lebens gewachsen.

 

Am Tag des Rückens möchte ich aus tiefstem Herzen und mit über 20 Jahren Therapie- und Beratungserfahrung ein starkes Plädoyer für unsere Wirbelsäule abgeben. Ich habe über 30 000 Patienten mit meinen Fingern erfühlt und viele Leistungssportler mit meinen Händen wieder auf den Weg in den Wettkampf begleitet und eines weiß ich mit dieser Erfahrung ganz sicher: unsere Wirbelsäule ist stark und ein Meisterwerk der Resilienz, also der Widerstandkraft- ähnlich wie ein Leuchtturm. Stark im Aufbau – flexibel und elastisch in den Verbindungen.

Aber wie passt das zu den vielen Statements, die momentan in aller Munde, in allen Zeitungen, in allen Betrieben sind? „Deutschland hat Rücken“ ein Zitat aus dem Deutschen Ärzteblatt.  „Rückenerkrankungen stark gestiegen“ hört man aus vielen Unternehmen.

Aber warum ist das so? Die Arbeitszeit ist durchschnittlich so kurz wie noch nie, es gibt Arbeitshilfen, Ergonomieberatung, Stehschreibtische, Hebe-und Tragehilfen, Rückenschule… Woran liegt es also?

Ich sehe hier wieder eine wunderbare Analogie zum Leuchtturm als Ursache für die zunehmenden Beschwerden: es fehlt meiner Erfahrung nach nicht an der Kraft, sondern an der fehlenden Beweglichkeit und Elastizität der Strukturen. Unser „Turm“ Wirbelsäule ist zu hart, zu rigide, zu unelastisch, um die „Stürme des Lebens“ auszuhalten.

Wir sitzen zu viel, machen zu viele Dinge zu schnell und zu wenig bewußt, unsere wirkliche Regeneration mit Erholung, Freude mit der Familie und Bewegung an der Natur ist zu wenig. Alles geht schnell:  wir fahren erst 2 Stunden mit dem Auto in die Berge, bevor wir dann 2 Stunden hochgehen und dann wieder 2 Stunden im Auto sitzen. Unser Gehirn kommt zu wenig zur Ruhe und gibt ständig den Befehl an unsere Muskeln: anspannen, schneller, fester härter…

Das gibt uns zwar Kraft, aber auf Kosten unserer Beweglichkeit. Was ist Kraft ohne Weg? Was nützt ein Muskel, der stark ist, der aber keine Bewegungsspielraum hat?

Rückenmuskeltraining ist zwar wichtig, reicht aber leider für eine gute Wirbelsäule nicht aus: vielmehr ist es eine Kombination aus Mobilität schaffen und dann ein muskuläres Gleichgewicht aus Rücken-Bauch und Gesäßmuskulatur schaffen. Zudem sind auch das Zwerchfell und der Beckenboden ein wichtiger Teil des Stabilitätspaktes rund um unsere Wirbelsäule. 

Darum ist ein Umdenken in den Köpfen gefragt. Für eine starke Wirbelsäule brauchen wir also:

  • ein stabiles Fundament, genau wie der Leuchtturm-also unsere Füße, damit wir gut mit dem Boden verankert sind ->Stabilität der Beinachsen
  • Elastizität der Brustwirbelsäule  ->BWS Mobilisierung 
  • Mobilität der Hüftgelenke ->Dehnung Hüftbeuger

Hier finden Sie die drei wichtigsten Übungen für IHRE Resilienz und wir werden gemeinsam unseren „Leuchtturm“ wieder auf ein solides Fundament stellen, das allen Stürmen des Lebens trotzt! Ganz sicher!

Wenn Sie mehr über das Phänomen „Resilienz“  wissen wollen, dann empfehle ich Ihnen mein neuestes Webinar nächsten Mittwoch, 20.3.19 um 11.30 Uhr. Da stelle ich Ihnen exklusiv  die  wichtigsten Säulen der Resilienz vor und helfe Ihnen Schritt für Schritt zu innerer und äußerer Stärke!

Wenn nicht jetzt, wann dann!